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Viele Zeitungen und Wochenzeitungen haben zwar ein eingeschränktes
Netzangebot, bieten aber Volltextarchive nur kostenpflichtig über
kommerzielle Datenbankanbieter an (hier gibt es die entsprechenden
Informationen jeweils auf der Homepage der jeweiligen Zeitung).
Die frei zugänglichen deutschen Zeitungen sind über die Suchmaschinen
Google News
(auch zurückliegende Beiträge, soweit verfügbar),
WEB.DE und
Yahoo!
recherchierbar. Google und WEB.DE bieten übrigens kostenlose E-Mail-Services,
die einem für bestimmte Suchworte Hinweise auf aktuelle Artikel zusenden.
Für die internationale (auch deutsche) Suche wärmstens zu empfehlen ist
die Suche über die Suchmaschine
WorldNews,
welche auch frühere, noch verfügbare Artikel als Ergebnisse liefert.
Für die Recherche in Zeitungsarchiven hingegen sind
GBI the contentmachine und
Genios
geeignet, welche etliche Zeitungsarchive als Datenbanken hosten und eine
kostenlose Recherche bieten. Erst die Bestellung der Artikel ist kostenpflichtig.
Zunehmend bieten Zeitungen die Möglichkeit, per RSS abgefragt zu werden,
beispielsweise die New York Times oder die FAZ. So kann man mit einem
besonderen Programm, einem RSS-Reader, sich die Inhalte frei Haus liefern
lassen. Hier etwas mehr zu
RSS.
Universitätsbibliotheken haben zurückliegende Zeitungsjahrgänge in ganz
unterschiedlicher Form in ihrem Bestand. Selten noch findet man von jüngeren
Jahrgängen Papierbände, meist werden sie fotographiert und als Mikrofilm
oder -fiche angeboten. Die Suche ist mühselig, das Kopieren des Gefundenen
aber möglich. Nicht immer sind die in Universitäts- und Landesbibliotheken
vorhandenen Zeitungen auch im Online-Katalog der
Zeitschriftendatenbank (ZDB)
recherchierbar.
Manche UBs haben Zeitungen auch als CD-ROM-Datenbanken. Welche und in
welchem Umfang, das erfahren Sie über den Katalog bzw. OPAC der jeweiligen
UB. Dann ist die Recherche viel komfortabler über Stichworte möglich.
Aber beachten Sie die
Eigenheiten der Stichwortsuche!
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