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InIIS

Institut für Interkulturelle und Internationale Studien

Das Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) wurde Ende 1995 mit Unterstützung des Senats der Freien Hansestadt Bremen gegründet, um einen Forschungsschwerpunkt Kulturelle Differenz sowie interkulturelle und Internationale Beziehungen an der Universität Bremen aufzubauen. Es war das erklärte Ziel der Gründungsmitglieder, die beiden politikwissenschaftlichen Teilgebiete Internationale Beziehungen und Politische Theorie unter dem Dach des InIIS zusammenzuführen und mit soziologischen, philosophischen und rechtswissenschaftlichen Ansätzen zu verknüpfen.

über die Forschung hinaus ist das InIIS auch in die Graduiertenausbildung und in die Entwicklung internationaler Studiengänge involviert. Als Trägerinstitut der Graduate School of Social Sciences (GSSS) engagiert sich das InIIS in der Doktorandenausbildung im Bereich Internationale Beziehungen und kooperiert mit der International University Bremen (IUB) im Rahmen des gemeinsam entwickelten Masterstudiengangs „Social Theory and International Relations“.

Forschungsschwerpunkte

Im Zentrum der Forschung steht die Untersuchung globaler Entwicklungen und Prozesse in den internationalen Beziehungen sowie die Analyse von sozialen und kulturellen Wandlungsprozessen moderner Gesellschaften und den damit verbundenen Integrationsproblemen. Forschungsprojekte am InIIS beziehen sich u.a. auf:

  • die Veränderung von Staatlichkeit unter Bedingungen der Denationalisierung,
  • Konzepte von Global Governance,
  • Verrechtlichungsprozesse in den internationalen Beziehungen,
  • die Internationalisierung und Privatisierung von Sicherheitspolitik,
  • die Reform der Vereinten Nationen,
  • Probleme einer internationalen Ethik,
  • Fragen internationaler Gerechtigkeit,
  • die Herausbildung transnationaler Öffentlichkeiten,
  • die internationale Migration von Ideen,
  • Prozesse der kollektiven Selbstverständigung.

Als eines der Trägerinstitute des Sonderforschungsbereichs 597 (Staatlichkeit im Wandel) ist die Forschungstätigkeit des InIIS eng mit den Projekten des Sonderforschungsbereichs verknüpft. Des Weiteren kooperieren die Mitglieder des InIIS in ihrer Forschung mit Partnern im In- und Ausland.

Organisation

Als interdisziplinäre Forschungseinrichtung ist das InIIS am Fachbereich 8 (Sozialwissenschaften) der Universität Bremen beheimatet. Es wird z. Zt. von den beiden Hochschullehrern Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Senghaas und Prof. Dr. Bernhard Zangl geleitet. Die Geschäftsführung des Instituts wird von Dr. Lothar Probst wahrgenommen. Am InIIS arbeiten rund 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dazu kommen weitere zehn Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den vom InIIS betreuten Forschungsprojekten am Sonderforschungsbereich „Staatlichkeit im Wandel“. Des Weiteren arbeiten drei Fremdsprachenassistentinnen und eine Verwaltungsangestellte am Institut.

Das InIIS verfügt über eigene Institutsräume in der Linzer Straße 4 unweit des Universitätscampus. Zu den Räumen zählt auch eine Präsenzbibliothek (die gleichzeitig als Besprechungsraum und für kleinere Veranstaltungen genutzt werden kann) mit umfangreicher Literatur zu den Forschungsschwerpunkten des Instituts.

Mitarbeit bei ViFaPol

Das InIIS hat im Sommer 2005 eine Kooperationsvereinbarung mit der SUB abgeschlossen, um aktiv an ViFaPol mitzurwirken. Dabei wird das InIIS insbesondere seine Quellen und Kontakte aus dem Bereich der Friedens- und Konfliktforschung sowie aus dem Bereich der Erforschung internationaler Beziehungen in ViFaPol einbringen und aktualisieren. Darüber hinaus wird das InIIS seine institutseigene Arbeitspapiere über ViFaPol für die wissenschaftliche Forschung zur Verfügung stellen und erschließbar machen.

Logo

Universität Bremen
Institut für Interkulturelle und Internationale Studien
Linzer Str. 4
D-28359 Bremen
[0 421] 218 • 4298
www.iniis.uni-bremen.de

Postanschrift:

Universität Bremen
Fachbereich 8 / InIIS
Postfach 330440
D-28334 Bremen

Ansprechpartner:

Tina Menge
[0 421] 218 • 3749

Dr. Lothar Probst
[0 421] 218 • 3236

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