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Den Dialog der Kulturen fördern und ihr Bild voneinander genauer
zeichnen helfen – das sind die Aufgaben des Instituts für
Auslandsbeziehungen. Es ist als Mittlerorganisation der deutschen
Auswärtigen Kulturpolitik im Auftrag des Auswärtigen Amtes aktiv
und wird durch das Auswärtige Amt, das Land Baden-Württemberg und
die Stadt Stuttgart finanziert. Das ifa verfügt über 69,5 Stellen,
davon 12 Stellen in der Bibliothek und Dokumentation,
und 47 Projektmitarbeiter.
Die Bibliothek und Dokumentation des Instituts für Auslandsbeziehungen
ist amtliche Dokumentationsstelle zur Auswärtigen Kulturpolitik und
zu den internationalen Kulturbeziehungen. Sie ist Sammel- und
Auskunftsstelle zur Austauschforschung und Depositbibliothek der
Publikationen der Goethe-Institute im Ausland. Darüber hinaus ist die
ifa-Bibliothek Mitinitiator und Mitglied des Beirats von Qantara.
Die Bibliothek und Dokumentation des ifa ist Mitglied im
Fachinformationsverbund Internationale Beziehungen und Länderkunde,
einem Zusammenschluss von elf deutschen Forschungseinrichtungen,
die ein gemeinsames Informationsnetzwerk bilden. Sie vertritt in der
gemeinsamen Datenbasis des Verbundes das Fachgebiet Auswärtige
Kulturpolitik und internationale Kulturbeziehungen. Darüber hinaus
sammelt, erschließt und verleiht sie wissenschaftliche Literatur zu
nationalen Stereotypen, zur kulturellen Länderkunde und zur
deutschsprachigen Presse des Auslands.
Die ifa-Bibliothek veröffentlicht regelmäßig Auswahlbibliografien zu
ihren Fachgebieten. Zu den Services im Internet zählen die Nachrichten
und Presseschau zur Auswärtigen Kulturpolitik, die Buchtipps zu den
Neuanschaffungen der Bibliothek, das Deutschland-Netz mit Links zu den
deutschen Repräsentanzen im Ausland und das Europa-Netz, das über die
Organisation der Auswärtigen Kulturpolitik in den Ländern der
Europäischen Union informiert. In der Rubrik Auswärtige Kulturpolitik
als Thema der Hochschulausbildung in Deutschland bietet die ifa-Bibliothek
Links zu Dozenten, Fachgebieten und Lehrangeboten an 19 deutschen
Hochschulen. Darüber hinaus unterhält sie ein Leitsystem im Internet,
das schnell und übersichtlich über Projekte, Angebote und Zuständigkeiten
im Rahmen deutscher Auswärtiger Kulturpolitik, u.a. zur Deutschen Sprache,
zu Aus- und Fortbildung und zum Studium, informiert
(www.deutsche-kultur-international.de).
Neben der Bibliothek, den Dialogforen und seinen Aufgaben als
Kulturvermittler gibt das Institut für Auslandsbeziehungen die Zeitschrift
für KulturAustausch heraus, ein vierteljährlich erscheinendes Fachmagazin
für Auswärtige Kulturpolitik und internationale Kulturbeziehungen mit
Beiträgen renommierter internationaler Autoren. Gemeinsam mit der
Robert Bosch Stiftung gibt das ifa Synergie-Studien zu den
Kulturbeziehungen mit ausgewählten Ländern in Auftrag. Das ifa hat den
Wissenschaftlichen Initiativkreis Kultur und Außenpolitik gegründet,
der das Thema Außenkulturpolitik in Forschung und Lehre fördern und
Forscher und Praktiker zu diesem Ziel zusammenführen will. Einmal jährlich
vergibt das ifa den Rave-Forschungspreis, mit dem eine herausragende
Dissertation, Magister- oder Diplomarbeit zur Auswärtigen Kulturpolitik
ausgezeichnet wird.
Mitarbeit bei ViFaPol
Im Rahmen von ViFaPol beteiligt sich die Bibliothek und Dokumentation
des ifa derzeit an der Erschließung und Pflege von Internetquellen.
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