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Die Bibliothek der FES zählt mit 700.000 Bänden zu den großen
sozialwissenschaftlich-historischen Spezialbibliotheken in Europa.
Das Wachstum der Bibliothek wurde in den letzten Jahren begünstigt
durch die Übernahme geschlossener Sammlungen aus dem parteipolitischen
Raum, nationaler und internationaler Gewerkschaftsorganisationen,
Privatsammler und Träger der freien Wohlfahrtspflege. Aktiv sammelt
die Bibliothek Primär- und Sekundärliteratur zur Theorie und Praxis
der Arbeiterbewegung, zu Sozialgeschichte und zu Parteien und
Gewerkschaften weltweit. Von der Deutschen Forschungsgemeinschaft wird
die Bibliothek als Spezialbibliothek überregionaler Bedeutung für
nichtkonventionelle Materialien von Parteien und Gewerkschaften
unterstützt. Die Bibliothek ist der nationalen und internationalen
Fernleihe angeschlossen und beteiligt sich am Lieferdienst GBVdirekt.
Forschungsschwerpunkte
Die Bibliothek betreibt keine aktive Forschung. Mit eigenen
Bibliographien (Bibliographie zur Geschichte der deutschen
Arbeiterbewegung), Serien (Veröffentlichungen der Bibliothek der
Friedrich-Ebert-Stiftung) und hochspezialisierten Bestandsverzeichnissen
etc. unterstützt sie den nationalen und internationalen
„Spitzenbedarf“. In Kooperation mit den wissenschaftlichen
MitarbeiterInnen der Stiftung und in enger Kooperation mit der nationalen
Forschung baut die Bibliothek Volltexteditionen von Quellensammlungen auf;
sie betreut ferner hochspezialisierte Forschungsdatenbanken.
Organisation
Die Bibliothek ist ein Teil des Historischen Forschungszentrums der
Friedrich-Ebert-Stiftung. Zum Forschungszentrum gehören ferner das
Karl-Marx-Haus in Trier, das Archiv der sozialen Demokratie, die
„Forscherabteilung“ Sozial- und Zeitgeschichte und das
Institut für Sozialgeschichte Braunschweig/Bonn. Das Historische
Forschungszentrum zählt mit ca. 100 MitarbeiterInnen zu den großen
außeruniversitären geisteswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen
Deutschlands. Die Bibliothek kooperiert unter dem Dach der Friedrich
Ebert Stiftung eng mit dem Wirtschafts- und sozialpolitischen Forschungs-
und Beratungszentrum und seinen Abteilungen Wirtschaftspolitik, Arbeits-
und Sozialpolitik und Technik und Gesellschaft. Als Dienstleister ist
die Bibliothek eine enge strategische Partnerschaft mit den beiden
internationalen Abteilungen (Internationale Entwicklungszusammenarbeit
und Internationaler Dialog) eingegangen. Zu den engeren
Bibliothekspartnern zählen unter dem Dach der FES ferner die Abteilung
Studienförderung, die Politische Akademie, die Abteilung
Gesellschaftspolitische Information und der „Dialog
Ostdeutschland“. In enger Zusammenarbeit mit ihren internationalen
Partnern innerhalb der International Association of Labour History
Institutions (IALHI) betreut die Bibliothek fachliche Interneteditionen
und Fachdatenbanken.
Mitarbeit bei ViFaPol
Die Bibliothek der FES hat im Rahmen ihrer DFG-Aktivitäten wertehaltige
Datenbanken von elektronischen Quellen aus den Bereichen Parteien und
Gewerkschaften aufgebaut. Diese Datenbanken werden von der ViFaPol über
eine Metasuche integriert.
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