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Die Idee

Aufbau virtueller Fachbibliotheken

Der Aufbau überregionaler Einstiegsportale, in denen die unterschiedlichen Wege zu allen relevanten Print- und Onlinemedien eines Fachgebiets nutzergerecht aufgezeigt werden („One-Stop-Shop“), ist die logische Konsequenz aus dem sich seit dem Durchbruch des Internets radikal verändernden Recherche- und Publikationsverhalten vieler WissenschaftlerInnen. Die Erwartungshaltung ist entsprechend hoch. Eine idealtypische Suchanfrage soll nicht nur zu ausschließlich fachlich relevanten Nachweisen von Websites, Fachzeitschriften und Aufsätzen, Statistiken und Faktensammlungen, Arbeitspapieren oder Monographien führen, sondern nach Möglichkeit auch einen unmittelbaren Zugriff auf den Volltext bieten bzw. eine Recherche in den Fachdatenbanken ermöglichen – unabhängig vom Standort, von dem aus recherchiert wird.

Noch können diese ebenso berechtigten wie hohen Ansprüche nicht vollständig eingelöst werden, da bislang die technischen Voraussetzungen nicht gegeben sind, diese heterogenen und an vielen verschiedenen Standorten verteilten Informationsressourcen in einer integrierten Suchoberfläche zu bündeln. Doch die Bemühungen zahlreicher Bibliotheken der letzten Jahre, die v.a. durch eine umfangreiche Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) möglich gemacht wurden, haben zu spürbaren Verbesserungen bei der Informationsrecherche geführt. Zu nennen sind hier unter anderem der Aufbau der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB), des Datenbank-Infosystems (DBIS) aber auch des fachübergreifenden Rechercheportals vascoda, über das die Inhalte aller virtuellen Fachbibliotheken erreichbar sind.

Sondersammelgebietsbibliotheken

Begonnen haben die Arbeiten an den „Virtuellen Fachbibliotheken“ (ViFa) in den späten 90er Jahren in Folge des 1998 von der DFG verfassten Memorandums zur Weiterentwicklung des Systems der überregionalen Literaturversorgung [PDF, 188 KB]. Geleistet wird der Aufbau der Virtuellen Fachbibliotheken in der Regel durch die Sondersammelgebietsbibliotheken, deren zentrale Aufgabe in der Sicherung der Literaturversorgung insbesondere mit ausländischer Spezialliteratur besteht. SSG-Bibliotheken

SUB Hamburg: SSG „Politik. Friedensforschung“

Staatswissenschaftliche Forschung und die Beschäftigung mit Internationaler Politik hat in Hamburg im 20. Jahrhundert eine wichtige Rolle gespielt. Das in dieser Tradition stehende Sondersammelgebiet „Politik. Friedensforschung“, das von Beginn an an der SUB Hamburg angesiedelt ist, verfügt über exzellente fachspezifische Buch-, Zeitschriften- und Datenbankbestände. SSG „Politik. Friedensforschung“ in Hamburg

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